Minikamera mit TFT-Monitor
admin am 26. Februar 2010
In der heutigen Zeit fotografiert kaum noch jemand mit einem herkömmlichen Fotoapparat. So gut wie jeder schießt seine Bilder mit einer Digitalkamera. Die Fotos liegen dann sortiert in Ordnern auf dem Computer. Dort können sie dann immer wieder aufgerufen und angeschaut werden. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass sie über ein Verbindungskabel vom Laptop zum Fernsehgerät auf diesem als Diashow angeschaut werden können.
Überflüssig wird nun der Gang zum Laden um die Fotoentwicklung von einem Profi übernehmen zu lassen. Natürlich können die Bilder auch jetzt noch auf eine CD gebrannt werden um sie dann in Profiqualität ausdrucken zu lassen. Wer oft Fotos bestellen musste, der hat mit einem eigenen Fotodrucker die Möglichkeit viel Geld für die Entwicklung zu sparen.
Wie eine Kompaktkamera aus den 50ern
Mittlerweile gibt es auch Kameras mit eingebautem TFT-Monitor. So zum Beispiel die Minox DCC 5.1. Die Kamera ist winzig klein und sieht aus wie ein kleines Wunderkästchen aus den 50er Jahren. Im Bereich Design setzt sie in jedem Fall neue Maßstäbe. Die verbaute Technik im Inneren zeigt allerdings ein paar Schwächen. Der Winzling misst bei einem Gewicht von 110 Gramm ein Format von 8,2 x 6,7 x 4,6 cm. Jedoch ist dies nicht die einzige Besonderheit, die die Minox DCC 5.1 vorzuweisen hat. Ihr Design erweckt den Anschein einer Kompaktkamera aus längst vergangenen Tagen. Alle Bedienelemente sind im Stil einer vollmechanischen Kompaktkamera aus den 50er Jahren gehalten. Dazu passend ist im Lieferumfang ein abnehmbarer Aufstecksucher enthalten, der auf Wunsch in einer hübschen, winzigen Ledertasche verschwindet.
Technik kann nicht überzeugen
Natürlich steckt im Inneren Digitaltechnik, wobei sich diese nicht auf der Höhe der Zeit befindet. Der CMOS-Sensor bietet nur eine effektive Auflösung von 5,1 Megapixeln, was wohl das größte Manko der Minikamera darstellt. Auch die Videoauflösung ist mit 320×240 Bildpunkten im Zeitalter des HD keine Glanzleistung. Der integrierte Flash-Speicher lässt sich mittels SDHC-Karten auf eine Größe von 16 GByte erweitern. Bei einer Auflösung von 5- MP reicht das für eine Fülle von Bildern.
Auch wenn der TFT-Monitor der Kamera nur 2,0 Zoll misst, erscheint er für die Größe des Geräts angemessen. Außerdem arbeitet sie mit einer Festbrennweite von 42 mm. Passend dazu ist die Festblende von F2.0. Doch der vom Hersteller empfohlene Preis in Höhe von 200 Euro ist angesichts der schwachen Leistung überdurchschnittlich hoch und damit nicht gerechtfertigt.
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